Hospiz am Ohmplatz

Beschreibung

Sterben heißt zulassen können

Das Hospiz am Ohmplatz bietet schwerkranken und sterbenden Menschen, die daheim nicht mehr betreut werden können, ein letztes Zuhause. Das Hospiz steht allen Menschen offen – unabhängig von ihrer Weltanschauung und ihrer religiösen bzw. spirituellen Überzeugung.

Die Hospizgäste werden palliativ-medizinisch versorgt. Ziel ist, dass der/die Kranke möglichst ohne Beschwerden, umsorgt von Bezugspersonen aus der Familie und dem Freundeskreis, sein/ihr Leben bis zuletzt gestalten und bewusst erleben kann.

Das stationäre Hospiz ist eine Einrichtung der Diakonie Erlangen Pflege gGmbH in Kooperation mit dem Hospiz Verein Erlangen e.V.

Die Aufnahme in das Hospiz am Ohmplatz

Wenn die eigene Krankheit so weit fortgeschritten ist, dass eine Heilung ausgeschlossen ist, können Betroffene im Hospiz am Ohmplatz aufgenommen werden. Eine Versorgung Zuhause ist dann nicht mehr möglich. Der palliativ-medizinische und pflegerische Aufwand übersteigt die Möglichkeiten von Laienhelfern*innen und ergänzenden ambulanten Versorgungsformen.

Voraussetzung für die Aufnahme ist, dass sich das Lebensende der/des Betroffenen abzeichnet (Tage bis wenige Monate). Zudem muss der/die Erkrankte um seine/ihre Situation wissen. Er/Sie wünscht sich eine lindernde, palliative Behandlung - insbesondere eine wirksame Schmerztherapie.

Das Hospiz übernimmt auch Bewohner*innen aus stationären Pflegeeinrichtungen. Dies ist möglich, wenn die Finalpflege und Sterbebegleitung dort, trotz spezialisierter ambulanter Teams der Palliativversorgung (SAPV) und Ehrenamtlicher, nicht mehr geleistet werden kann. Grund hierfür ist dann in der Regel der erhöhte Versorgungsbedarf des/der Sterbenden angesichts zu vieler und schwerer Symptome.

Ziel und Team

Ziel der stationären Hospizarbeit ist es, den Gästen eine besondere Pflege und Begleitung anzubieten. Die Lebensqualität des sterbenden Menschen wird verbessert. Eine aktive Sterbehilfe durch die Mitarbeitenden der Einrichtung ist ausgeschlossen. Sterben ist ein Teil des Lebens und darf weder verkürzt noch künstlich verlängert werden.

Sterben ist ein Teil des Lebens. Es ist ein Vorgang, der weder verkürzt noch künstlich verlängert werden darf. Hospizarbeit bedeutet, Menschen in der oft schwierigen letzten Phase ihres Lebens zugewandt und achtungsvoll zu begleiten. So wird ihre Würde gewahrt.

 

Das Ziel des Hospizes erfordert ein starkes Team. Es besteht aus speziell geschulten Fachkräften: Hausärzte*innen, examinierte Pflegekräfte, eine Sozialpädagogin, eine Verwaltungskraft, eine Seelsorgerin, ein Musiktherapeut, eine Kunsttherapeutin und ehrenamtliche Hospizbegleiter*innen begleiten die Gäste jeden Tag. Die fachkundige Pflege und der wertschätzende Umgang schaffen Sicherheit und Geborgenheit. So verbringen die Gäste des Hospizes ihre verbleibende Zeit selbstbestimmt und in Würde.

Informationen

Am Röthelheim 2A, 91052 Erlangen, Deutschland

09131 / 6301580
09131 / 6301584
hospiz@diakonie-erlangen.de
http://www.diakonie-erlangen.de

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